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Sarah, Fogo y Hielo

Ein eiskalter Januartag in den Auen des Altrheins am Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich: unter Eisschollen finden Wanderer den leblosen Körper einer Frau. Die Polizei aller drei Länder wird alarmiert und in Kürze stellt sich heraus, dass es sich um die junge Schweizerin Sarah Widmer handelt, Medizinstudentin an der Uni Basel.

Was aber kann mit der lebhaften Zwanzigjährigen passiert sein, einer Vorzeigetochter, die ihren Eltern noch nie Ärger bereitet hat? Anhand von Originaldokumenten, Dialogen, Zeitungsausschnitten, Briefen, Chats, eMails und Notizen aus Sarahs Moleskine-Tagebuch rekonstruiert der Autor die letzten zehn Monate im Leben der jungen Frau. In den Mittelpunkt rückt unweigerlich das halbe Jahr, das Sarah auf der Kapverden-Insel Fogo verbracht hat, das Kennen- und Liebenlernen einer neuen Welt, die keinerlei Gemeinsamkeiten mit ihrer Basler Heimat hat.

Sarahs Reisenachrichten verweben sich mit der späteren Fogo-Reise ihres Patenonkels Karl, der sich auf der Suche nach Zeugnissen ihres Aufenthalts begibt, um diese mit seinen besten Freunden zu teilen, die den Verlust von Sarah nur schwer verkraften können.

Vielleicht gibt es einen Zusammenhang zwischen Sarahs Fogo-Reise und ihrem unerwarteten Tod?

Titel: SARAH, FOGO Y HIELO
Autor: Sergio Barandiarán
Erschienen: Juli 2014
Verlag: Ediciones Altazor, Lima, Peru
Umfang: 176 Seiten / Paperback
Sprache: Spanisch
Preis: 18,80 EUR zuzüglich Versandkosten, hier bestellen, ab zwei Exemplaren versandkostenfrei

Coctel Selva Negra

Mit 21 Jahren landet Carlos, der Spross eines verarmten, aber stolzen Familienklans von ehemaligen Hacienda-Besitzern erstmals in Freiburg. Dort soll der Ich-Erzähler vier Monate an einem Sommerkurs der Universität teilnehmen und anschließend nach Peru zurückkehren, um eine Diplomatenkarriere einzuschlagen. Es kommt jedoch anders: Der europabegeisterte, unerfahrene, aber sprachbegabte und wissensdurstige junge Mann leckt Blut und beschließt zu bleiben, um mehr zu sehen, mehr zu erleben. Die Abnabelung vom Elternhaus ist in vollem Gange. Das Erlebnis der Fremde, kulturelle Missverständnisse, die erste Liebe, die erste Enttäuschung, die schrittweise Selbsterkenntnis entwickeln sich Kapitel für Kapitel in der Spiegelung der jeweiligen Titelfigur.

Anhand von Begegnungen mit ihm lieb gewordenen Menschen in Freiburg und Basel rekonstruiert der vierzigjährige Carlos seine eigene Liebes- und Lebensgeschichte wie in einem Puzzle – gewürzt mit Selbstironie und Humor. Diese ihm kurz- bzw. langfristig verbundenen Menschen könnten unterschiedlicher nicht sein: ein bisexueller Brasilianer koreanischer Abstammung, eine liebeshungrige Chilenin, ein kolumbianischer Workaholic, eine mexikanische Rockerin mit dem Aussehen einer Nonne und einem Faible für jüngere Liebhaber, ein schrulliger alternder französischer Modezar, eine manipulative Schweizerin mit balkanischen Wurzeln, ein fescher Süditaliener, der ältere Männer liebt – nur nicht den Modezar, eine todessehnsüchtige hessische Arbeitskollegin, ein selbstverliebtes venezolanisches Großmaul, eine coole Lesbe aus der patagonischen Steppe – und das ist nur die Hälfte der Zutaten des Schwarzwaldcocktails.

Titel: COCTEL SELVA NEGRA
Autor: Sergio Barandiarán
Erschienen: 2009 als 5. Band der Reihe Altazor
Verlag: Ediciones Altazor, Lima, Peru (Lima / Cádiz)
Umfang: 158 Seiten / Paperback
Sprache: Spanisch

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